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02.10.09 - Guinea: ITUC fordert Sanktionen gegen Junta |
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Der Internationale Gewerkschaftsbund (ITUC) hat die brutale Repression gegen DemonstrantInnen in Guinea scharf verurteilt und fordert härteste Sanktionen gegen die Täter und die Anstifter der barbarischen Übergriffe vom 28. September in Conakry. Bei den Demonstrationen gegen die Junta wurden über 150 Menschen ermordet, 1200 ProtestierInnen wurden verletzt und zahlreiche Demonstrantinnen auf offener Straße brutal vergewaltigt.
"Die Gewerkschaftsbewegung befindet sich in einem Schockzustand," sagte Guy Ryder, Generalsekretär des ITUC. Er zeigte sich sehr besorgt über die weitere Situation in Guinea: der Chef der Junta hat alle Versammlungen verboten, die Angriffe gehen weiter und zahlreiche Menschen wurden willkürlich in Gewahrsam genommen. Der Gewerkschaftsbund forderte ihre sofortige Freilassung und medizinische Versorgung für die Opfer. "Die Versammlungsfreiheit muss ohne Ausnahmen gewährleistet sein", so Ryder. "Was am 28. September geschehen ist, ist in keinster Weise akzeptabel." Er forderte zudem eine unabhängige, internationale Untersuchungskommission. Der Gewerkschaftsbund kündigte an, sich auf seinem Treffen in Berlin Anfang Oktober ausführlich mit der Situation zu bschäftigen. GewerkschafterInnen auf der ganzen Welt hatten ihre Solidarität mit den Menschen in Guinea bekundet.
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