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Berliner Bündnis gegen Arbeitsausbeutung
Viele Opfer von Arbeitsausbeutung und Menschenhandel machen in Deutschland ihr Schicksal nicht öffentlich – weil sie als „Illegale“ und Schwarzarbeiter kriminalisiert werden. Ein Bündnis von Verbänden und Politik will das in Berlin ändern. Zwar ist Menschenhandel „zum Zweck der sexuellen Ausbeutung“ oder „zum Zweck der Arbeitsausbeutung“ in Deutschland längst strafbar – trotzdem wird das Delikt kaum zur Anzeige gebracht und noch seltener überhaupt öffentlich. Die Ausgebeuteten sind meist auch die „Unsichtbaren“: auf Baustellen, in der Gastronomie, aber immer häufiger auch in Bereichen wie der Pflege – und natürlich in einer der krassesten Formen der Arbeitsausbeutung, der Zwangsprostitution. Ein Grund: Allzu oft werden die eigentlichen Opfer als „Illegale“ und Schwarzarbeiter kriminalisiert und wie Täter behandelt. In Berlin soll sich das jetzt ändern. Der Berliner Senat hat gemeinsam mit dem DGB Berlin-Brandenburg, der Internationalen Organisation für Migration ( IOM) und der Internationalen Arbeitsorganisation ILO im Oktober 2009 ein Modellprojekt gestartet: Das „Berliner Bündnis gegen Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung“ läuft zunächst für drei Jahre.

Weitere Infos

Kampagnenseite

 
Netzwerk DHL-Beschäftigte
DHL-Beschäftigten droht der Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen, eine ungesicherte Zukunft und Ungewissheit darüber, wie das Management die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise handhabt. Die Globale Gewerkschaft für Fach- und Dienstleistungsberufe UNI und die Internationale Transportarbeitergewerkschaft ITF haben deshalb eine Kampagne gestartet, deren Ziel ein globales Abkommen für alle Beschäftigten ist.
 
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PlayFair 2010
Kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele 2010 im kanadischen Vancouver hat ein Netzwerk aus Gewerkschaften und NGOs eine neue Bewertung zur sozialen Verantwortung der großen Hersteller von Sportausrüstungen veröffentlicht. Die Bewertung beruht auf Antworten der Hersteller, darunter Nike, Adidas und Puma, zur Frage, welche Fortschritte sie im Kampf gegen Ausbeuterbetriebe innerhalb ihrer Warenkette erreicht haben.
 
Beteiligt sind Kanadas Maquila Solidarity Network, der Internationale Gewerkschaftsbund (ITUC), die Internationale Gewerkschaft der TextilarbeiterInnen (ITGLWF) und die Europäische Kampagne für Saubere Kleidung.
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Nespressure - Kampagne gegen Verletzung von Gewerkschaftsrechten bei Nestlé
Seit 2007 kämpfen die Beschäftigten der Nescafé-Fabrik in Panjang, Indonesien, für ihr Grundrecht auf Lohnverhandlungen — um die Festsetzung der Löhne im Tarifvertrag. Die Nestlé-Unternehmensleitung sträubt sich gegen Tarifverhandlungen und lehnt die Anerkennung von Gewerkschaften ab, wo und wann immer sie dies ungestraft tun kann. Die Internationale Lebensmittelgewerkschaft IUL und ihre Mitgliedsverbände haben im Sommer 2009 eine internationale Kampagne gestartet gegen drastische Verletzungen grundlegender Rechte bei Nestlé in Indonesien, Indien, Korea und Hongkong. 
 
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CCC: Discounterkampagne wird international
Die Discounter-Kampagne der deutschen CCC übt seit 2008 Druck auf Aldi, Lidl, KiK und die Politik aus. Die Kampagne wird nun auch auf internationaler Ebene weitergeführt.
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Decent Work Day am 7. Oktober

Bereits zum zweiten Mal rufen die Gewerkschaften, Organisationen und Institutionen für den 7. Oktober zu einem „Welttag für menschenwürdige Arbeit“ auf. Was will die Kampagne?

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CDA gegen Kinderarbeit

Kinderarbeit ist weiterhin eine der schlimmsten Formen von Ausbeutung weltweit. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) sagt mit der Kampagne kind.gerecht der Kinderarbeit den Kampf an.

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Decent work - Decent Life

Im Frühjahr 2008 hat der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) die Kampagne "Decent Work - Decent life" gestartet - frei übersetzt: "Gute Arbeit - Würdiges Leben".

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ILO-Kampagne zum Internationalen Frauentag

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) begleitet seit einigen Jahren die Zeit nach dem Internationalen Frauentag (8. März) mit einer ganzjährigen Kampagne. Das Motto in diesem Jahr: "Investing in Decent Work for women: Not just right, but smart". Frei übersetzt: In gute Arbeit für Frauen investieren - nicht nur richtig, sondern auch clever.

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Fußball-Europameisterschaft: Fairplay at work

Fairness im Sport sollte selbstverständlich sein - ebenso wie Fairness in der Arbeitswelt. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) hat deshalb - ähnlich wie der DGB zur Fußball-WM 2006 in Deutschland - eine Kampagne zur diesjährigen Fußballeuropameisterschaft gestartet. Österreich ist gemeinsam mit der Schweiz Gastgeberland der EM.

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PlayFair 2008

Trotz vollmundiger Ankündigungen der politischen Führung hat sich in China bis zu den Olympischen Spielen 2008 immer noch zu wenig in punkto Menschenrechte getan. Auch grundlegende Rechte der chinesischen ArbeitnehmerInnen werden weiterhin missachtet. Auf diese Missstände macht die Kampagne PlayFair 2008 anlässlich der Olympischen Spiele aufmerksam.

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Kampagnen für Mindestlöhne und gerechte Entgelte

Gerechte und existenzsichernde Entgelte sind ein wesentlicher Aspekt Guter Arbeit. Auf nationaler und europäischer Ebene sind Gewerkschaften mit Kampagnen für faire Löhne aktiv - auch für Mindestlöhne. 

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Kampagne für starke Europäische Betriebsräte

Seite 1994 ermöglicht eine EU-Richtlinie die Gründung Europäischer Betriebsräte (EBR) für Unternehmen, die europaweit tätig sind - ein wichtiges Instrument internationaler Arbeitnehmerbeteiligung. Die Gewerkschaften in Europa fordern seit längerem eine Revision der Richtlinie, um die Rechte der EBR in der globalisierten Wirtschaft noch weiter zu stärken. Aber die europäischen Arbeitgeber wollen den Prozess blockieren. Jetzt hat der Europäische Gewerkschaftsbund eine Kampagne gestartet: "On the offensive for stronger European Works Councils".

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CCC - Clean Clothes Campaign

Weltweit über 200 Nicht-Regierungsorganisationen und Gewerkschaften sind in der "Clean Clothes Campaign" (CCC) - der Kampagne für saubere Kleidung - aktiv. Sie setzen sich so für die Rechte der ArbeitnehmerInnen und bessere Arbeitsbedingungen in der internationalen Bekleidungs- und Sportartikelindustrie ein.

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Fairtrade

"Fairtrade" - das ist fairer Handel von Produkten aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Die internationale Fairtrade-Bewegung hat sich zum Ziel gesetzt, den ProduzentInnen - wie etwa Kleinbauern - ein gerechtes Einkommen und damit eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen. 

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